MAN Racing Truck

Ein ganzes Wochenende hielt ich mich auf dem Gelände der Firma Bickel-Tuning in Rheinau auf, um vor Ort den Phoenix-MAN von Gerd Körber zu fotografieren und auszumessen. Denn Zeichnungen gab es von diesem Racing-Truck keine.

Und wie schon bei einigen anderen Modellen, so musste ich auch von diesem Truck ein Modell für die Spielwaren-messe in Nürnberg bauen. Das Bauen dieses Modells war nicht sonderlich schwer, da alles gerade, eckig und kantig war.
Aufpassen musste ich bei der Anbringung der Abzieh-bilder, ich hatte nur einen Versuch. Die sogenannten Trans-Proofs wurden in einer Werbeagentur hergestellt und kosteten einige tausend DM.
Monate später, die Abnahme der sogenannten – first shots – bei Heljan in Dänemark. Auf dem Tisch das Prototyp-Modell und drum herum die Teile aus der Spritzguss-maschine.
Zu dritt hatten wir je ein Modell gebaut, geprüft, getestet und entsprechend dokumentiert.
Links ein Heljan-Mitarbeiter, rechts Bertus Backer, er hatte die Bauanleitung gezeichnet.
Modellbautechnisch gesehen, war dieses Modell mal etwas ganz anderes als die Truck-Modelle, die wir immer gewohnt waren.
Neben dem Körber-Modell gab es auch noch die Variante von Curt Göransson, technisch vollkommen gleich, nur anders lackiert und mit anderen Abziehbildern bestückt.

Bevor aber der kantige MAN als Modell fertig war, fuhren schon die Mercedes Frontlenker der NG-Baureihe über den Nürburgring. Es war die Zeit der Racing-Trucks von denen man aber heute nichts mehr hört und sieht.

Auch diese Phase der Modellent-wicklung bei Revell war eine schöne Zeit. Und während der Hochphase der Truck-Racing Veranstaltungen waren wir Reveller mit Zelt und Ausstellungs-Pavillon ebenfalls in der Eifel.